Route und GPS

HINWEIS:

Die Angaben auf dieser Seite entsprechen unseren Messungen und wir haben sie nach bestem Gewissen auf Plausiblität geprüft. Die GPS Tracks entsprechen nicht immer der Normalroute des Nordkalottleden. Wir geben keinerlei Garantie für die Richtigkeit der Angaben auf dieser Seite.

Allgemeine Informationen:

Gehzeit 64h in 9 Tagen
1 Tag Pause
171.4 km Wegstrecke
3.6km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ohne Pausen
2.7km/h Durchschnittsgeschwindigkeit mit Pausen
3137 Höhenmeter Aufwärts
2989 Höhenmeter Abwärts
Gepäck 50kg pro Person
Davon Essen: 15 kg pro Person

Höhenprofil der Tour:
Höhenprofil Abisko-Kilpisjärvi

Übersicht der Tourendaten mit GPS Koordinaten der Hütten als PDF:
Tourendaten-Abisko-Kilpisjärvi

Tag 1 (2013-04-06)
Abisko-Snurrijåkkåtan (Alternative zu Abisko-Lappjordhytta)

  • Tageskilometer: 14,5 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 241m
  • Höhenmeter Abwärts: 38
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 7,5h

Etappenbeschreibung

Wir sind anstatt zur Lappjordhytte zu gehen von der Fjellstation in Abisko direkt nach norden aufgebrochen und über den See losgegangen. Dort wussten wir aufgrund eines Tipps von der Snurrijåkkåtan. Diese Alternative führt uns geradewegs nach norden über den See und dann östlich von der Insel nördlich von dem Bach den Hang durch den lichten Wald hinauf. Auf einem Rücken an der Waldgrenze steht die kleine Snurrijåkkåtan.

Die Snurrijåkkåtan ist nach einer traditionellen Samibauweise gebaut. Sie bietet Platz für 2 bis maximal 4 Personen am Boden mit Isomatten hat einen kleinen Ofen und einen Tisch. Holz war vorhanden, allerdings war es nicht ganz trocken. Teilweise hat es auch etwas von der Decke getropft. Im Winter wird sie kaum besucht, im Sommer schon öfters. Sie liegt auf ca. 590m  68°28’8.98″N   18°49’32.59″E

Tag 2 (2013-04-07)
Snurrijåkkåtan-Altevasshytta (Alternative zu Lappjordhytta-Altevasshytta)

Etappendaten:

  • Tageskilometer: 25,8 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 595 m
  • Höhenmeter Abwärts: 625 m
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 10h

Etappenbeschreibung

Die Route des heutigen Tages führt uns zurück auf den Nordkalottleden. Zuerst gilt es auf gute 900m Seehöhe zu kommen. Dazu bleiben wir zuerst genügend weit rechts vom Fluss, da dieser eine kleine Schlucht gegraben hat und arbeit uns hoch bis etwas über dem Punkt wo zwei Bäche zusammenkommen. Dort können wir den einen Bach überqueren und danach geht es etwas steiler hinauf bis wir auf ein kleines Plateau mit kaum erkennbaren Seen kommen. Dort liegt bei der Schwedisch-Norwegischen Grenze eine verschlossene Hütte  (68°30’31“ N 18°48’19“ E) und daneben eine kleine Kåtan als Notunterschlupf. Weiter arbeiten wir uns langsam höher sodass wir schön  unterhalb der zwei Erhebungen Joracohkka und dann Unna Skadjoaivi vorbei zurück auf die normale Nordkalottledenroute kommen. Dort geht es noch ein Stück leicht bergauf zum Samilager. Von dort führt uns eine präparierte Skispur dem Bach entlang ins Tal hinunter nur zwei oder drei kurze Steigungen unterbrechen den Lauf. Unten angekommen geht es über den Staudamm und dann die Straße hinauf und dann nach rechts zur Altevasshytta.

Die Altevasshytta ist für uns nun nach einer kalten Nacht im Zelt, einer schönen aber auch nicht so warmen Nacht in der Snurrijåkkåtan und einer langen Tagesetappe Luxus pur. Wir staunen beim Anblick der geräumigen Hütte mit Gasherd, großem Holzofen gemütlichen Betten. Die Altevasshütte ist die größte norwegische Hütte auf unserer Tour. Wir verbringen die Nacht dort alleine.

Tag 3 (2013-04-08)
Altevasshytta-Gaskashytta

Etappendaten:

  • Tageskilometer: 11,8 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 80 m
  • Höhenmeter Abwärts: 85 m
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 4,5 h

Etappenbeschreibung

Wir wählen den Weg zurück die Straße hinunter zum Staudamm und dann am abgesperrten Eisloch vorbei auf den See. Entlang einer Scooterspur am Ufer entlang kommen wir zum Track der mit Stecken markiert ist. Der folgen wir bis der Track hinaus auf den See in Richtung des anderen Uferst führt. Dann gehen wir geradewegs Richtung Hütte durch den lichten Wald. Dort gibt es keine Spur, der Schnee ist teilweise etwas tiefer und des geht leicht auf und ab. Die bessere Alternative wäre vermutlich dem Track zum anderen Ufer zu folgen und dann erst am Bach Richtung Hütte hinein zu gehen. Nachdem wir den ersten Arm des Baches gequert haben kommen wir bald zum zweiten Arm. Dort geht es dann hinauf zur Hütte.

Die Gaskassshytta liegt ein paar Meter höher als der See und man hat einen schönen Ausblick. Wasser kann man vom Fluss holen. Sie ist wie alle norwegischen Hütten gemütlich eingerichtet.

Tag 4 (2013-04-09)
Gaskashytta-Vuomahytta

Etappendaten:

  • Tageskilometer: 18,5 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 533 m
  • Höhenmeter Abwärts: 358 m
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 8 h

Etappenbeschreibung

Wir gehen entlang der Nordkalottleden von der Hütte hinunter über den Fluss und dann rechts vom Fluss kontinuierlich hinauf. Die Spur der 13 Finnen gibt uns eine perfekte Route vor und wir laufen nicht Gefahr zu nahe an das tief eingegrabene Bachbett zu kommen. Das Tal lässt ansonsten bei guter Sicht keine falsche Routenwahl zu. Nachdem wir oben angekommen sind geht es wieder kontinuierlich bergab und man sieht bald den Rücken am Ende des Tals der vor dem See bei der Vuomahütte liegt.

Tag 5  (2013-04-10)
Abisko-Snurrijåkkåtan (Alternative zu Abisko-Lappjordhytta):

Etappendaten:

  • Tageskilometer: 19,1 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 341 m
  • Höhenmeter Abwärts: 466 m
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 8 h

Etappenbeschreibung

Zur Dividalhytta wählen wir zu Beginn die Route nach Nordosten am Berg vorbei hinunter in das Anjavassdalen, da wir erfahren haben, dass dort eine Scooterspur am Fluss verläuft auf der man gut voran kommt. Ein Stück suchen wir durch den Wald bergab und wir finden einen guten Weg durch die Bäume bis ins waldfreie Flusstal. Der Umweg westlich von den Bäumen hätte sich jedenfalls nicht ausgezahlt. Einmal kürzen wir eine Schliefe des Flusses über einen kleine Erhebung ab ansonsten geht es fast immer am Fluss leicht bergab. Am Ende des Tales bei der Mündung ins Dividal müssen wir noch einmal ein Stück vom Fluss weg und etwas hinauf und dann steil bergab zum Divielva. Bis dorthin sind wir gut ohne Felle ausgekommen nachdem wir an der nächstbesten Stelle den vollständig überfrorenen Fluss überquert haben folgen wir einer Spur in den Wald den Hang hinauf. Diese hört jedoch nach ca. 300m auf und wir kämpfen unsere eigene Spur weiter durch den Wald. Der Schnee ist teilweise sehr tief und wir sinken mit den Skiern ein und die Stöcke verschwinden im Schnee. Regelmäßig müssen wir kurze Verschnaufpausen machen. Den Plan uns hinüber zum Sommerweg zu gehen geben wir bald auf und wählen unseren Weg an möglichst Baum freien stellen zwischen zwei Bächen aufwärts. Oben erwartet uns eine Scooterspur entlang des Weges der vom Parkplatz beim Frihetsli zur Dividalhütte hinaufführt. Auf dieser kommen wir dann schnell das letzte Stück zur Dividalshytta.

Eine Alternative wäre gewesen das Divital weiter taleinwärts zu gehen und entlang des Sommerweges hinauf zu gehen, dort soll aber der Schnee laut Finnen auch nicht gut gewesen sein. Wenn man ein paar Kilometer mehr nicht scheut, dann könnte man talabwärts zum Parkplatz gehen und dann die flachere Scooterspur zur Divitalshütte hinauf gehen.

Weiters kann man von der Vuomahütte auch über den See und dann den Vuomajohka hinunter ins Anjavasstal gehen (laut Empfehlung eines Norwegers). Auch die Variante statt zur Dividalshütte zur Havgahütte die in unserer Literatur erwähnt wird zu gehen, vor allem wenn es später wärmer und der Schnee im Dividal noch schwerer wird wurde uns von mehreren Leuten auf Nachfrag empfohlen.

Die obere Dividalshütte ist die neuere der beiden. Wasser bekommt man aus einer Quelle die mit einem Dach abgedeckt und etwas isoliert wurde. Dort kann man gutes frisches Wasser schöpfen.

Tag 6  (2013-04-11): PAUSEN TAG Dividalshütte

Tag 7  (2013-04-12):

Etappendaten:

  • Tageskilometer: 27 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 629 m
  • Höhenmeter Abwärts: 486 m
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 9,8 h

Etappenbeschreibung

Nachdem wir die Steigung des Sommerweges vermeiden wollen gehen wir einen kleinen Umweg und zuerst auf selber Höhe das Dividal ca. 2 km hinauf und dann erst um die Erhebung herum und Aufwärts. Wir gehen in gleichmäßiger leichter Steigung aufwärts und überqueren die Bäche die von der kleinen und großen Jerta herunterkommen ohne größere Probleme. Trotzdem kommen wir als wir dann um die Jerta herumgehen zu hoch (knapp 900m) hinauf. Zuerst sehen wir eine Raumschiffartige Erhebung namens Bumannsberget auftauchen und gleich danach freuen wir uns auch über den Anblick der Stuora Nanná. Im Tal dazwischen führt unser Weg durch. Dann machen wir noch einen Fehler den wir ursprünglich vermeiden wollen und wir Richtung links abfahren und in einen zu steilen Hang kommen. Dort haben wir Probleme mit den Pulkas zu wenden. Nach der Abfahrt gehen wir geradewegs an der kleinen Erhebung im Taal (unna Nannas) vorbei und genießen das beeindruckende Panorama. Dann geht es noch einmal 90 m etwas steiler Bergauf, hierfür legen wir  die Felle an. Oben angekommen werfen wir einen letzten Blich zurück zur Jerta und sehen schon die Daerta Hütte auf und warten. Die 6,5 km bis zur Hütte unterschätzen wir total. Da wir schon etwas müde sind und es leicht auf und ab geht zieht sich dieses letzte Stück etwas in die länge.

Tag 8  (2013-04-13):

Etappendaten:

  • Tageskilometer: 10,9 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 28 m
  • Höhenmeter Abwärts: 87 m
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 3 h

Etappenbeschreibung

 

Tag 9  (2013-04-14):

Etappendaten:

  • Tageskilometer: 18,6 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 175 m
  • Höhenmeter Abwärts: 264 m
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 5,8 h

Etappenbeschreibung

 

Tag 10  (2013-04-15):

Etappendaten:

  • Tageskilometer: 25,2 km
  • Höhenmeter Aufwärts: 515 m
  • Höhenmeter Abwärts: 580 m
  • Gesamtzeit (inkl Pausen): 7,5 h

Etappenbeschreibung

 

Advertisements

Ein Gedanke zu „Route und GPS

  1. Andreas Weiß

    Wir haben dieses Jahr 2015 die Route Abisko-Kilpsjärvi zum 2. Mal gemacht. Aus vorheriger Erfahrung mit zwei Varianten zum Originalweg. 1. die wie ihr über die Snurrijåkkåtan und 2. über die Vuomahütte anstatt der Dividalshütten. Diese Tour brachte einige Erleichterungen, da weniger steile Tiefschneeanstiege.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s